Ziele

Die Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft setzt sich für die Verwirklichung der Grund- und Menschenrechte ein.

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Rechtsweg

Informationen zum Rechtsschutz und zu RechtsanwältInnen die unsere Kampagne gegen die Einrichtung von Gefahrengebieten unterstützen:

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St. Pauli (Vergnügungsviertel)

Die Polizei rechtfertigt die verdachtsunabhängigen Kontrollen in diesem Gefahrengebiet mit Lageerkenntnissen zu Gewaltdelikten.

Gefahrengebiet seit dem 01.07.2005.

Die Anzahl der Identitätsfeststellungen, Inaugenscheinnahmen, Platzverweise, Aufenthaltsverbote, Gewahrsamnahmen und Ermittlungsverfahren resultiert aus den Angaben der Innenbehörde, die den Zeitraum 2.Halbjahr 2005 bis zum 31.12.2014 dokumentieren. 

Als Zielgruppe gab die Polizei an (Drs. 19/6229):

"Für das Gefahrengebiet Vergnügungsviertel St. Pauli ab 1. Juli 2005 (Gewaltkriminalität) sind als Zielgruppen festgelegt worden:

  • 18- bis 25-Jährige in Gruppen ab drei Personen oder
  • Fußballfans, die nach Fußballspielen den Bereich St. Pauli erreichen (unabhängig von der Erkennbarkeit sowie einem bestimmten „Vereinsbekenntnis“) oder
  • Personen(-gruppen), die durch ihr Verhalten beziehungsweise ihr äußeres Erscheinungsbild die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppierung/Vereinigung dokumentieren (zum Beispiel Angehörige von Motorradclubs et cetera) oder
  • Personen, die alkoholisiert sind und/oder sich auffällig (zum Beispiel besonders ausgelassen oder aggressiv) verhalten. "

 

Detailkarte: 
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Bürgerschaftsdrucksache: 
19/848, 19/2110, 19/2659, 19/2812, 19/4214, 19/6229, 19/6640, 19/7202, 19/7886, 20/363, 20/1355, 20/3278, 20/5119, 20/5938, 20/8353, 20/9745, 20/10437, 20/13625, 21/86
Statistik
Anzahl der Identitätsfeststellungen: 
61190
Inaugenscheinnahme mitgeführter Sachen (Durchsuchungen): 
14317
Anzahl Platzverweise: 
14147
Anzahl Aufenthaltsverbote: 
5826
Anzahl Ingewahrsamnahmen: 
2692
Anzahl Ermittungsverfahren: 
10697