Ziele

Die Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft setzt sich für die Verwirklichung der Grund- und Menschenrechte ein.

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Rechtsweg

Informationen zum Rechtsschutz und zu RechtsanwältInnen die unsere Kampagne gegen die Einrichtung von Gefahrengebieten unterstützen:

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Polizei dirigiert die Jugendhilfe in Hamburg

Polizei koordiniert die Kinder- und Jugendhilfe in Hamburg und missachtet den Datenschutz

Die Lenkungsgruppe der Staatsräte des Hamburger Senats hat am 11. Juli 2011 beschlossen, dass die Polizei Hamburg eine Koordinierungsstelle für die behördenübergreifende Beobachtung von delinquenten Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden einrichtet, ohne gesetzliche Bestimmungen des Datenschutzes zu berücksichtigen.

Vertreibung von Obdachlosen: Bezirksamtsleiter Schreiber verschanzt sich hinter Privatrecht!

Der sozial- und innenpolitische Streit um die Ausgrenzung und Vertreibung von Obdachlosen durch den Leiter des Bezirksamtes Hamburg-Mitte, Markus Schreiber, unter der Kersten-Miles-Brücke in St. Pauli erreicht eine neue Dimension. In der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE offenbart der SPD-Senat, dass die Vertreibung von Obdachlosen in Hamburg auf der Grundlage des Bürgerlichen Gesetzbuches erfolgt (Drs. 20/1710).

Kunstaktion gegen AU S G R E N Z U N G!

Am Sonntag, den 25. September 2011, wurde bei einer öffentlichen Kunstaktion die großen roten Buchstaben A U S G R E N Z U N G an dem Zaun unter der Kersten-Miles-Brücke in St. Pauli angebracht. Zeitgleich fand die Kundgebung „Für soziale Gerechtigkeit - gegen Ausgrenzung und Vertreibung" statt, auf der die Bürgerschaftsabgeordnete Cansu Özdemir und der Pastor Sieghard Wilm von der St. Pauli Kirche redeten.

Große Anfragen zu Hamburger Polizeigesetzen

Mit zwei Großen Anfragen hat die Fraktion DIE LINKE die Hamburger Polizeigesetze aus dem Jahre 2005 ins Visier genommen. Seit Jahren fordern alle Oppositionsfraktionen in der Bürgerschaft eine verfassungskonforme Novellierung der Polizeigesetze, die die CDU-Bürgerschaftsfraktion als „schärfstes Polizeigesetz Deutschlands" feierte.

Generalverdacht gegen Zielgruppen im Gefahrengebiet Sternschanze

„Gefahrengebiet? Mietenwahnsinn!" war der politische Slogan des Schanzenfestes in diesem Jahr. Mehr als 10.000 Menschen flanierten am Samstag, den 20.8.11, bei Sonnenschein durch das Viertel und feierten bis in die späten Abendstunden - in einem polizeilich verordnetem Gefahrengebiet.

Das Fest im Schanzenviertel
Das Schanzenfest war und ist bunt und lebendig: Flohmarktstände, Musik, Kultur und politische Infostände prägen das Bild des Festes, das sich fast selber organisiert und nicht mehr bei den Behörden angemeldet wird.

BOD - Hilfspolizei in Hamburg

Fraktion DIE LINKE kritisiert die Zustände beim Bezirklichen Ordnungsdienstes (BOD)

Die Fraktion DIE LINKE hat eine Große Anfrage an den Senat gerichtet, um Auskunft über die gesetzlichen Grundlagen, die Aufgaben und Eingriffsbefugnisse, die Aus- und Fortbildung sowie die Vergütung der MitarbeiterInnen und die Finanzierung des Bezirklichen Ordnungsdienstes (BOD) zu erhalten. (BüDrs. 20/434)

Generalverdacht im Gefahrengebiet

Diskussionsveranstaltung zu Gefahrengebieten von RAV, Rote Hilfe, Rote Flora und Recht auf Stadt-Initiativen
mit den RechtsanwältInnen Britta Eder, Cornelia Ganten-Lange, Carsten Gericke, Marc Meyer sowie Andreas Blechschmidt, Bela Rogalla und vielen Anderen.
Montag, den 30. Mai 2011, 19.30 h im centro sociale, Sternstr. 2, 20357 Hamburg

Recht auf Stadt? Recht auf Stadt!

Gefahrengebiet Sternschanze und Karolienenviertel am 1. Mai-Wochenende 2011. In einer Pressemitteilung vom 2. Mai 2011 zieht die Hamburger Polizei ein positives Fazit: "Das Gesamtkonzept für beide Tage, insbesondere mit der Einrichtung eines Gefahrengebietes und starker polizeilicher Präsenz im Viertel, zeigte die gewünschte Wirkung und verhinderte befürchtete Ausschreitungen". Vordergründig blieb es in der Tat relativ ruhig an diesem 1.-Mai-Wochenende.

Versammlungsfreiheit gewinnt vor den Verwaltungsgerichten

Mit zwei Beschlüssen des Verwaltungsgerichts und des Oberverwaltungsgerichts Hamburg sowie einem Urteil wurde im Februar und März 2011 das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit in Hamburg gestärkt. Seit Jahren haben Polizei und Versammlungsbehörde gegenüber links-alternativen Demonstrationen ein Innenstadtverbot verhängt und Versammlungen in Wanderkesseln eingezwängt. Diese versammlungsfeindliche Praxis ist jetzt von den Gerichten für rechtswidrig erklärt worden.

Grundrechtsfeindliche Polizeipraxis bei Gefahrenprognosen für Demonstrationen

Der Einsatzleiter der Polizei Hamburg, Peter Born, hat laut Hamburger Morgenpost einen Einsatzbefehl verfasst, in dem er zur Lagebeurteilung von Demonstrationen die VersammlungsteilnehmerInnen anhand von „Farben" kategorisiert. Mit den Farben „grün", „gelb" und „rot" will die Polizei das „personelle Gefahrenpotenzial" von ganzen Demonstrationen etikettieren und ihre polizeilichen Maßnahmen rechtfertigen.

Kritik am Hamburger Polizeimuseum

Für die Aufarbeitung und detaillierte Darstellung der NS-Verbrechen der Hamburger Polizei im Polizeimuseum! Nichts erinnert in Hamburg daran, dass die Hamburger Polizeibataillone in der NS-Zeit unvorstellbare Verbrechen begangen haben, keine Gedenktafel, kein Mahnmal, keine Gedenkstätte. Nichts erinnert daran, dass das Hamburger Polizeibataillon 101 gerichtsbekannt mindestens 38.0000 Juden ermordet und mindestens 42.500 Juden in Konzentrationslager deportiert hat. Nichts!

Niemand darf für vogelfrei erklärt werden!

Vieles ist schiefgelaufen in den letzten Jahren. Die mehrfache Ausweitung der Sicherungsverwahrung in Deutschland mag den Eindruck erweckt haben, man könne die Sicherheit der Bevölkerung erhöhen, indem man Menschen, die schwere Straftaten verübt haben, auch nach Verbüßung ihrer Haftstrafe einsperrt und am besten den Schlüssel wegwirft. Unter anderem wurde 1998 die bis dahin geltende 10-Jahresfrist für Sicherungsverwahrung rückwirkend aufgehoben.

Gewaltspirale stoppen, soziale Desintegration verhindern, Rechtsstaatlichkeit wahren!

Wir bedauern die Gewalteskalation, über die wir heute reden. Wir hoffen, dass der schwer verletzte Polizeibeamte auf dem Weg der Besserung ist und dass er keine bleibenden Schäden behält. Am letzten Sonnabend ist in Neuwiedenthal alles schief gelaufen, was schief laufen konnte.

Gewalttätiger Polizeiübergriff auf Jugendlichen in Hamburg-St. Pauli

LINKE fordert Aufklärung über gewaltsamen Polizeiübergriff in St. Pauli und die Einrichtung eines unabhängigen Polizeibeauftragten in Hamburg. Anderthalb Jahre nach dem Übergriff eines Polizeibeamten auf einen Jugendlichen am 20.8.2008 während eines Stadtteilrundgangs in St. Pauli haben Polizei und Staatsanwaltschaft den Namen des prügelnden Polizeibeamten nicht ermittelt. Das erklärt der CDU-GAL-Senat in seiner Antwort auf die Kleinen Anfrage von Christiane Schneider, innenpolitischen Sprecherin der Fraktion DIE LINKE.

Verdachtsunabhängige Kontrollen im Gefahrengebiet Bergedorf aufgehoben!

Kampagne für die Grundrechte erfolgreich! Die verdachtsunabhängige Kontrollen im Gefahrengebiet Bergedorf wurden jetzt aufgehoben. Die Kampagne der Fraktionen DIE LINKE in der Bezirksversammlung Bergedorf und der Bürgerschaft gegen den polizeilichen Generalverdacht in Gefahrengebieten hat einen neuen Erfolg erzielt: das Gefahrengebiet Bergedorf/Neuallermöhe ist aufgehoben worden.

Achtung! Illegale Videoüberwachung in Hamburg!

Eine Kleine Anfrage von Christiane Schneider, innenpolitischen Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft, hat den aktuellen Überwachungsskandal aufgedeckt: in Hamburg gibt es 397 illegale Videokameras in und an staatlichen Gebäuden, durch die ohne jede Rechtsgrundlage Menschen beobachtet und überwacht werden! (BüDrs. 19/3945)

Grundrechtswirklichkeit in Hamburg

Die Fraktion DIE LINKE hat eine Große Anfrage zum Thema "Grundrechtswirklichkeit in Hamburg: Generalverdacht in Gefahrengebieten, verdachtsunabhängige Kontrollen im Hafen sowie Vertreibung von Jugendlichen und Obdachlosen in der Innenstadt" an den Senat gerichtet. Die Antworten des CDU-GAL-Senats dokumentieren die massiven Eingriffe der Polizei in die Grund- und Freiheitsrechte der Menschen.

Video vom Aktionstheater

Wir haben einen Channel bei Youtube eingerichtet, auf dem man die aktuellen Videos zur Kampagne unter www.youtube.com/user/grundrechtekampagne ansehen kann. Das erste Video ist vom Aktionstheater nach der Pressekonferenz am 27.4.2009 in der Schanze, das Bastian Schicha für uns gedreht hat.

Generalverdacht im Gefahrengebiet

Einladung zur Diskussionsveranstaltung mit

Dr. Peter Ullrich, Soziologe/Kulturwissenschafler (Universität Leipzig), Mitglied der "Leipziger Kamera. Initiative gegen Überwachung" sowie Co-Autor und Herausgeber des aktuellen Buches "Kontrollverluste. Interventionen gegen Überwachung", Unrast Verlag, März 2009

und Christiane Schneider, Innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft,

am Dienstag, den 5.5.2009, Beginn 19.00 Uhr, Restaurant "Feldstern", Sternstr. 2, 20357 Hamburg.

Generalverdacht im Gefahrengebiet Bergedorf

Einladung zur Diskussionsveranstaltung mit

Dirk Audörsch, Rechtsanwalt
Stephan Jersch, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE in der Bezirksversammlung Bergedorf
Christiane Schneider, Innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft 

am Mittwoch, den 6.5.2009, Beginn 19.00 Uhr, Restaurant "Am Pool", Am Pool 41, Ecke Vierlandenstr., 21029 Hamburg

Pressekonferenz zur Kampagne gegen Gefahrengebiete in Hamburg

Wir laden Sie herzlich zu unserer Pressekonferenz

"Kampagne für die Grundrechte: gegen verdachtsunabhängige Kontrollen in Gefahrengebieten!"

am Montag, den 27.04.2009, um 11.00 Uhr, im "Fritz Bauch", www.fritzbauch.de, Bartelsstr.6, 20359 Hamburg, ein.

Christiane Schneider, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, wird die "Kampagne für die Grundrechte" vorstellen, die sich gegen die verdachtsunabhängigen Kontrollen in den derzeit acht Gefahrengebieten in Hamburg richtet.

Kampagne für die Grundrechte

Die Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft setzt sich für die Verwirklichung der Grund- und Menschenrechte ein. Die Grundrechte-Redaktion arbeitet zu aktuellen Themen aus den Bereichen Bürgerrechte und Demokratie, Polizei und Verfassungsschutz, Gefängnis und Justiz.

Rechtsweg

Informationen zum Rechtsschutz und zu RechtsanwältInnen die unsere Kampagne gegen die Einrichtung von Gefahrengebieten unterstützen: Gegen verdachtsunabhängige Personenkontrollen und andere Polizeimaßnahmen kann man mit Hilfe von RechtsanwältInnen juristisch vorgehen. Insbesondere gegen Identitätsfeststellungen, Durchsuchungen, Platzverweise, Ingewahrsamnahmen und Aufenthaltsverbote sollte man nachträglich den Rechtsweg beschreiten, um die Rechtmäßigkeit der Polizeimaßnahme gerichtlich überprüfen zu lassen.